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Ich möchte hier gar nicht das Für und Wider zu diesem Thema diskutieren, sondern auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen. Die Frage, die sich stellt, ist, ob die Mehrheit der Abgeordneten für oder gegen dieses Thema ist. Fakt ist folgendes: innerhalb der CDU gibt es eine Mehrheit, nicht alle, die ist dagegen. Mit diesem Beschluss ist die CDU in Verhandlung mit einem Koalitionspartner gegangen und hat vielleicht im Tausch gegen irgendein anderes Thema diesen Beschluss durchgesetzt. Damit gab es eine Mehrheit im Bundestag. Vielleicht war zu Beginn der Diskussion Jens Spahn gar nicht auf der Seite der Neinsager. Er musste nur die Entscheidung der CDU später mittragen und auch vertreten! Daran kann man, wenn man paar Zahlen durchrechnet sehen, dass es in Deutschland doch selten Mehrheitsentscheidungen, sondern Minderheitsentscheidungen gibt. Das Spahn jetzt doch diese Möglichkeit für sich und seinen Mann in Betracht gezogen hat, hat natürlich ein gewisses Geschmäckle, weil er ja nach außen hin die gegenteilige Meinung vertreten hat oder musste. Er hat sich jetzt über die „Fraktionsdisziplin“ hinweg gesetzt.
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