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Das ist sicherlich eines der wichtigsten Themen für den kommenden Wahlkampf. Es muss auch mal hinterfragen, warum zwölf Jahre nach dem Volksentscheid es nicht möglich sein soll, diesen Beschluss in irgendeiner Form zu ändern. Über Regierung wird bei Wahlen alle 4-5 Jahre abgestimmt. Warum soll dieses hier auf ewig in Stein gemesselt sein? Vielleicht sollte man darüber nachdenken, solche Beschlüsse mit einem Verfallsdatum zu versehen und dann müsste darüber, wenn es noch relevant ist, neu abgestimmt werden. Und das besonders vor dem Hintergrund, dass damals die gesamte Abstimmung eine Momentaufnahme war, weil vor allem völlig irre Vorhaben in punkto einer Bibliothek im Vorfeld in die Diskussion kamen und nicht nur, dass wir Wohnraum in Berlin brauchen. So sollte dieses Brachland doch in einem Gesamtkonzept einer vernünftigen Gestaltung und Benutzung unterworfen werden. Es ist ja in keinem Falle geplant, das gesamte Feld zu bauen, sondern es ist eine Randbebauung Richtung S-Bahn vorgesehen. Auch sollte man überlegen die Freifläche in irgendeiner Form zu kultivieren und nach ökologischen Gesichtspunkten für die Stadt nutzbar machen. Also heisst es in den nächsten Monaten die Wahlkampfprogramme der Parteien durchlesen und auch danach zum Thema Tempelhofer Feld, seine Wahlentscheidung zu treffen.
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