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Da zeigt sich wieder ein klassisches deutsches Dilemma. Eine gute Idee seitens der Bundesregierung wird von Interessenvertretern, hier Wohnungsvermietern, mithilfe findiger Rechtsberater gleich ad Absurdum geführt. Es wird sofort EU-Recht, Verfassungsschutz und ähnliches ins Feld geführt, egal, wie das Thema ausgeht. Es wird Jahre dauern, bis zu einer endgültigen Entscheidung. Hier muss aber jetzt gehandelt werden. Seitens des Staates oder in Berlin seitens des Senats müssen gerade für Studenten, die ja auch eine Art Zukunft in unserem Land bilden, massiv für Unterkünfte gesorgt werden. Das kann in Schnell- und Leichtbauweise sofort und möglichst in der Nähe von Ausbildungsstätten geschehen. Das untergräbt auch den Markt für so genannte Investoren. In einen mir bekannten Haus werden nach dem Auszug von Mietern, die relativ großen Wohnungen grundsätzlich in Studenten-Wohngemeinschaften umgewandelt werden, anstatt für Familien bereit zu sein. Ein Schelm, der nicht dabei an massiv höhere Mieteinkünfte denkt.
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